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Griechenland: Haushalte haben weniger Geld

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Griechenland: Haushalte haben weniger Geld

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Griechenland hat in den ersten neun Monaten dieses Jahres einen leichten Primärüberschuss von rund 2,6 Milliarden Euro im Haushalt erzielt – Zinsen für die Gläubiger sind dabei nicht berechnet. Gleichzeitig aber ging im zweiten Quartal dieses Jahres das verfügbare Einkommen griechischer Haushalte um 3,1 Milliarden Euro auf jetzt 30,1 Milliarden Euro zurück, verglichen mit dem entsprechenden Zeitraum im Vorjahr. Das meldete die griechische Statistikbehörde ELSTAT.

Der Athener Wirtschaftsprofessor Panayotis Petrakis sagte gegenüber euronews: “Die Art und Weise, wie die Krise in den vergangenen drei Jahren gehandhabt wurde, hat zu einem enormen strukturellen Schock in der griechischen Wirtschaft geführt. Das wiederum hat große gesellschaftliche Lasten mit sich gebracht, die Arbeitslosigkeit schoss derart nach oben, dass niemand sagen kann, wie lange es dauert, bis das wieder korrigiert ist.”

Die Zahlen der Statistiker zeigen auch, dass Sozialausgaben und Gehälter deutlich gekürzt wurden.

euronews-Reporter Stamatis Giannnisis: “Griechenland hat mit einer der schlimmsten Arbeitslosenquoten Europas zu kämpfen, private Unternehmen schwächeln. Die größte Herausforderung für die Wirtschaft nun ist Wachstum, und es wird lange dauern, dies zu erreichen.”