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Modifizierte Anklage gegen Greenpeace-Aktivisten

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Modifizierte Anklage gegen Greenpeace-Aktivisten

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Die russische Staatsanwaltschaft hat den Vorwurf gegen 30 inhaftierte Greenpeace-Aktivisten und deren Begleiter abgeschwächt. Die in Murmansk in Untersuchungshaft befindlichen Umweltaktivisten müssen sich nicht mehr wegen Piraterie sondern wegen Rowdytums verantworten. Das russische Justizministerium erklärte, die Behörden in Murmansk hätten die Aktion der Greenpeace-Aktivisiten an einer Ölförderplattform in der Arktis neu bewertet. Nun werde eine neue Anklage formuliert. Mit der Neubewertung der Vorwürfe halbiert sich die zu erwartende maximale Haftstrafe für die 28 Aktivisten und zwei Journalisten von 15 auf sieben Jahre. Die Beschuldigten verweigern weiterhin jede Aussage in diesem Fall.