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Niger rettet seine Kinder

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Niger rettet seine Kinder

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Rettet den Nachwuchs! Unter diesem Motto bekämpfen die Vereinten Nationen weltweit Kindersterblichkeit. Diese konnten seit 1990 zwar um 5,4 auf unter sieben Million gesenkt werden, so der am Mittwoch veröffentlichte Bericht der Kinderrechtsorganisation Save the Children mit Sitz in London. Doch langfristig bleibt die Welt hinter den bis 2015 gesetzten Zielen zurück, so der Rapport.

Ein Lichtblick kommt aus der bettelarmen Sahelzone im Norden Afrikas. Die Republik Niger führt die Liste der Länder an, die die Sterblichkeit bei Kindern unter fünf Jahre drastisch senken konnten. Zwar sterben in Niger noch immer jedes Jahr viele Kinder, doch konnte die Zahl der Todesopfer in den letzten 23 Jahren um zwei Drittel reduziert werden. Das Land, das noch immer zu den ärmsten Staaten der Erde gehört, hatte beizeiten ein Programm aufgelegt, das schwangeren Frauen und Kleinkindern kostenfreie medizinische Versorgung gewährt.

Der Republik Niger folgen die afrikanischen Staaten Liberia, Ruanda, die Schwellenländer Indonesien und Indien, sowie der Global Player China. Am schlechtesten fällt die Bilanz für das von Erdbeben und politischen Unruhen gebeutelte Haiti, das afrikanische Äquatorial Guinea und für Papua Neuguinea aus.

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