Eilmeldung

Eilmeldung

Atomverhandlungen mit Iran: Israel bleibt skeptisch

Sie lesen gerade:

Atomverhandlungen mit Iran: Israel bleibt skeptisch

Schriftgrösse Aa Aa

Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu und US-Außenminister John Kerry haben in Rom über das Atomprogramm des Iran diskutiert. Netanjahu blickt skeptisch auf die wiederaufgenommenen Verhandlungen mit dem Iran:

“Der Iran darf keine Nuklearwaffen besitzen. Das Land darf keine Zentrifugen für die Urananreicherung haben, es darf keine Produktionsanlage für schweres Wasser haben, das nur zur Atomwaffenherstellung benutzt wird. Es muss die angesammelten Spaltprodukte loswerden, es darf keine unterirdischen Atomanlagen haben. Ein halber Deal, der dem Iran all das erlaubt, ist ein schlechtes Geschäft.”

US-Außenminister John Kerry:

“Wir haben es bei den Verhandlungen immer wieder betont: Worte können Taten nicht ersetzen. Wir brauchen handfeste Beweise, wir müssen mit eigenen Augen sehen, dass der Iran Maßnahmen ergreift, die uns und der ganzen Welt beweisen, dass das Land ein friedliches Atomprogramm verfolgt.”

Vor einer Woche nahm die 5+1-Gruppe in Genf die Atomverhandlungen mit dem Iran wieder auf. Beide Seiten äußerten sich nach den Gesprächen vorsichtig optimistisch. Am 7. und 8. November werden die Verhandlungen fortgesetzt.