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Greenpeace-Aktivisten: Nur Hooligans, keine Piraten

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Greenpeace-Aktivisten: Nur Hooligans, keine Piraten

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Russland lenkt ein. Die Staatsanwaltschaft hat die Vorwürfe gegen die inhaftierten Greenpeace-Aktivisten abgeschwächt. Die 28 Aktivisten und 2 Reporter sitzen seit einem Monat in Murmansk in Untersuchungshaft.
Bisher warf die russische Staatsanwaltschaft den Inhaftierten Piraterie vor. Die Anklage wurde jetzt auf Rowdytum abgemildert, es drohen maximal 7 Jahre Haft.

Greenpeace-Anwalt Daniel Simons: “Das reicht nicht. Zuerst wurden unsere Kollegen des Terrorismus angeklagt, dann der Piraterie. Jetzt sagt man, sie wären Hooligans. Sie sind in allen Anklagepunkten unschuldig, sie sollten sofort freigelassen werden.”

Die Besatzung des Greenpeace-Schiffes Arctic Sunrise protestierte am 19. September gegen eine Bohrinsel von Gazprom. Das Schiff wurde anschließend von der russischen Küstenwache aufgebracht, seitdem befinden sich die Aktivisten in Haft. In Moskau forderten Demonstranten vor wenigen Tagen erneut die Freilassung der Umweltschützer.