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Mexikanische Clowns dementieren Mord an Drogenboss

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Mexikanische Clowns dementieren Mord an Drogenboss

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Clowns aus Mexiko haben sich während des jährlichen Clown-Kongresses vom Mord am mexikanischen Drogenboss Francisco Rafael Arellano Félix distanziert.
Der Kopf des Tijuana-Kartells war bei einem Kinderfest erschossen worden. Als das Fest seinen Höhepunkt erreicht hatte, mit den Späßen der Clowns und Kindergeschrei, feuerte eine Person im Clownkostüm Gewehrsalven auf den Drogenboss.

Die Clowns nehmen Abstand von der Tat:
“Wir wollen Frieden. Es gib so viel Gewalt in diesem Teil von Mexiko, wir wissen über die Situation Bescheid. Wir wollen nur ein bisschen Frieden. Wir verbreiten Glück, Lachen und Fröhlichkeit. Deshalb sind wir Clowns.”
Ein wahrer Clown würde niemals einen Mord begehen, sagen sie. Die Spaßvögel lassen sich von dem Vorfall nicht aus der Bahn werfen und messen sich lieber in seltsamen Sportarten wie dem Lachmarathon:
“Wir müssen üben, um arbeiten zu können. Zum Glück müssen wir Clowns uns niemals Sorgen um unsere Arbeit machen. Wir haben keine Probleme, wie der Großteil der Gesellschaft. Wir leiden nur, wenn es keine Kinder mehr gibt.”