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DFB prangert erstmals WM 2022-Ausrichter Katar an

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DFB prangert erstmals WM 2022-Ausrichter Katar an

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Der 41. Bundestag des Deutschen Fußballbundes in Frankfurt hatte es in sich.
Erstmals haben DFB-Funktionäre die menschenrechtlichen Missstände im WM-Ausrichterland Katar und dort vor allem auf den WM-Baustellen öffentlich angeprangert.

Gleichzeitig tastet sich der DFB bereits an die Ausrichtung der Euro 2024 heran, erklärte DFB-Präsident Wolfgang Niersbach:

“Wir sind uns schon länger einig dieses 
Fernziel gemeinsam auch deshalb 
anzusteuern, weil wir davon ausgehen, dass die Generation der Stadien die für 2006 
gebaut worden ist in dann weiteren neun 
Jahren, dass die dann nicht nur eine 
Aufhübschung brauchen und teilweise dann 
auch wieder richtig modernisiert werden 
müssen und dass das vom Zeitraum dann 
auch absolut klappt.”

Mit dem Rückenwind der erfolgreichen WM 2006 ausgestattet, fühlt man sich beim DFB also bestens gewappnet für ein neues Sommermärchen in Deutschland.

Die rauschenden Fan-Feste bleiben allerdings ein Fernziel: Das UEFA-Exekutivkomitee wird voraussichtlich nicht vor 2017 über das Gastgeberland der Euro 2024 entscheiden.