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Waldbrände um Sydney: Armee möglicher Brandverursacher

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Waldbrände um Sydney: Armee möglicher Brandverursacher

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Sinkende Temperaturen und schwächere Winde bescheren den Einsatzkräften im australischen Bundesstaat New South Wales eine Atmenpause. Von fast 60 Feuern in der Region rund um Sydney waren am Freitag mehr als die Hälfte unter Kontrolle, so ein Sprecher der Feuerwehr.
Unterdessen fordert der Gouverneur des Bundesstaats Aufklärung über die Ursachen der Brände. Eines der Feuer war offenbar während einer Armeeübung entfacht worden.
“Eigentum wurde zerstört, also müssen wir Ansprüche auf Schadenersatz klären. Das ist eines der Themen, die wir mit dem Ministerpräsidenten besprechen werden”, so Barry O’Farrell. Die Armee habe erklärt, ihre Übung sei bei Temperaturen von 22 Grad und leichtem Wind durchgeführt worden. “Das darf sich nicht wiederholen”, so der Gouverneur.
Bisher haben die Brände ein Todesopfer gefordert und einen Schaden von umgerechnet 96 Millionen Euro angerichtet. Die australische Öffentlichkeit diskutiert heftig über Ursachen und Folgen der Feuer – am Freitag besuchten mehrere Offizielle die Region, darunter die Vertreterin von Königin Elisabeh II., Quentin Bryce.