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Aufräumen in Sotschi: olympische Helfer gesucht

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Aufräumen in Sotschi: olympische Helfer gesucht

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Gut drei Monate vor Beginn der Olympischen Winterspiele in Sotschi wird in und um die Schwarzmeer-Metropole Feinschliff angelegt für ein positiveres Image.

Dazu beitragen soll eine Heerschar sogenannter Freiwilliger Helfer, die den ausufernden Baustellen-Charakter der Region aufpolieren sollen.

Vor allem russische Arbeitslose sind aufgefordert, sich um insgesamt 7000 offene Stellen im Bereich Dienstleistung und Organisation zu bewerben.

“Viele Russen aus dem ganzen Land wollen sich an den Olympischen Spielen beteiligen, Einblicke bekommen und ein Gespür für die Spiele entwickeln”, erklärt der Direktor des Zentrums für olympische Freiwillige, Sergei Cheremshanow.
“Dieser olympische Gedanke ist großartig. Wir warten gespannt auf den siebten Februar. Es wird unglaublich werden und sehr cool – ehrlich.”

Nach Behördenangaben sind in Sotschi derzeit bereits 100.000 Arbeitskräfte im Einsatz. Aus gutem Grund.
Die entstandenen Flurschäden durch gigantische Baustellen sowie die Arbeitsbedingungen werden vor allem von Umweltschützern und Menschenrechtsorganisationen kritisch beäugt.

Die olympischen Spiele in Sotschi haben schon vor ihrem Beginn rund 37,5 Milliarden Euro verschlungen und gelten damit als die teuersten aller Zeiten