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Neuer georgischer Präsident bekräftigt Kurs Richtung EU und NATO

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Neuer georgischer Präsident bekräftigt Kurs Richtung EU und NATO

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Nach dem ersten demokratischen Machtwechsel im Präsidentenpalast von Tiflis liegt die gesamte Macht im Lande in den Händen neuer neuen Allianz “Georgischer Traum”. Gegründet von Georgien reichstem Mann hatte sie vor einem Jahr die Parlamentswahlen gewonnen. Nun kommt aus ihren Reihen aus das neue Staatsoberhaupt Gregori Margwelaschwili, der zu den Zielen der Allianz steht, auch wenn er keiner Partei als Mitglied angehört.
Er gewann mit absoluter Mehrheit im ersten Wahlgang. Bisher war der promovierte Philosoph und Hochschulrektor Bildungsminister.
Margwelaschwili sagte bei seiner ersten Pressekonferenz, man wolle versuchen, den internationalen Partnern Lösungen für die schmerzhaften Probleme vorzuschlagen. Diese Themen sollten in europäischen Foren erörtert werden. Trotz schwieriger Beziehungen stehe man solide da. Den Kurs des Landes in Richtung EU und NATO will er fortsetzen.
David Bakradse von der Partei des nach zwei Amtsperioden scheidenden Michail Saakaschwili
wurde für die enorm gesunkene Popularität des einstigen Idols der Rosenrevolution abgestraft.
Der Wahl war eine Verfassungsänderung vorausgegangen, durch die jetzt der Regierungschef mächtigster Mann im Staate ist, während der Präsident ähnlich wie in Deutschland mehr repräsentative Aufgaben übernimmt.