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Wahlen in Argentinien: Verluste für Präsidentin Fernández

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Wahlen in Argentinien: Verluste für Präsidentin Fernández

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Bei der Parlamentswahl in Argentinien hat die von Sergio Massa angeführte Opposition in der Provinz Buenos Aires offenbar den Sieg davongetragen. Ersten Hochrechnungen zufolge liegt seine konservative “Erneuerungsfront” rund 10 Punkte vor der Regierungskoalition “Front für den Sieg”. In der Hauptstadt musste Martin Insaurralde, der von Präsidentin Cristina Fernández ins Rennen geschickt worden war, eine Niederlage einstecken.

Die Wahlbeteiligung lag nach offiziellen Angaben über 75 Prozent. Die Präsidentin konnte ihre Stimme nicht abgeben, weil sie nach einer Operation nicht in ihren patagonischen Heimatort fliegen durfte. Sie erholt sich von einem erfolgreichen Eingriff nach einer Hirnhautblutung.

Aller Wahrscheinlichkeit nach wird der Präsidentin der Weg zu einer Wiederwahl 2015 versperrt sein. Um eine Verfassungsreform durchzusetzen, die eine dritte Amtsperiode in Folge zuließe, bräuchte sie eine Zwei-Drittel-Mehrheit im Parlament. Die Regierung holt nach den Prognosen künftig jedoch nur eine knappe Mehrheit im Kongress.