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Wegen Mafia-Kontakten: Konsequenzen bei japanischer Großbank

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Wegen Mafia-Kontakten: Konsequenzen bei japanischer Großbank

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Der japanische Finanzdienstleister Mizuho Financial Group steht wegen Kontakten zur Yakuza-Mafia seit längerem in der Kritik. Jetzt gibt es offenbar Konsequenzen. Der Chef der Bankensparte,Takashi Tsukamoto, muss laut Unternehmensangaben seinen Hut nehmen, der Präsident des Unternehmens,Yasuhiro Sato, erhält sechs Monate kein Gehalt.

Mizuho soll Kredite in Millionenhöhe an Mitglieder der Yakuza vergeben haben. Mizuho-Präsident Sato entschuldigte sich auf einer Pressekonferenz. Entlastung kam derweil von externe Prüfern, sie sagten, das Management habe die Geschäfte nicht vertuscht, sondern deren Bedeutung lediglich unterschätzt.