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Freispruch für Doping-Sünder Schumacher


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Freispruch für Doping-Sünder Schumacher

Im Zweifel für den Angeklagten. Im ersten Strafprozeß gegen einen deutschen Doping-Sünder ist Radprofi Stefan Schumacher vom Vorwurf freigesprochen worden, seinen ehemaligen Teamchef Hans-Michael Holczer um Gehalt betrogen zu haben. Schumacher hatte erst kurz vor Prozessbeginn Doping zugegeben und meinte, die Leitung des Team Gerolsteiner wusste um die verbotene Leistungssteigerung. Erleichterung beim 32-jährigen Schumacher:

“Ich bin froh, dass es vorbei ist. Ich bin befreit von dem Druck der letzten Monate und Jahre. Ich blicke jetzt nach vorne in eine andere Zukunft.”

Durch das Urteil bekommt die Debatte um eine mögliches deutsches Anti-Doping-Gesetz neuen Zündstoff.

“Der ganze Mist tut mir leid. Auch für die Radsportfans. Es sind hässliche Dinge passiert in den vergangenen Jahren. Ich hoffe, der Radsport ist auf einem guten Weg in eine besser Zukunft für alle von uns.”

Eines zeigt Schumachers Freispruch deutlich auf: dopende Profis sind derzeit mit den Mitteln des deutschen Strafrechts kaum zu belangen. Bis auf weiteres bleibt Dopingbetrug kein Straftatbestand.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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