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Japan überprüft Banken auf Geschäfte mit Kriminellen

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Japan überprüft Banken auf Geschäfte mit Kriminellen

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Eine tiefe und lange Verbeugung als Entschuldigung beendet noch keine Krise. Am Montag hatte sich der Chef der japanischen Großbank Mizuho mit einer solchen Verbeugung dafür entschuldigt, dass seine Bank mit Gangstern Geschäfte gemacht hatte, aber schon am Dienstag kündigte die japanische Finanzaufsicht neue Untersuchungen an.

Mitarbeiter der Aufsicht werden die drei großen Banken des Landes besuchen und auf Geschäfte mit der organisierten Kriminalität überprüfen.

Neben der Mizuho-Bank sind diesmal auch die Mitsubishi-Finanzgruppe und die Sumitomo-Mitsui-Bank von den Untersuchungen betroffen.

Bei der Mizuho-Bank hatte die Behörde 230 Kredite über insgesamt zwei Millionen Euro gefunden, die die Bank an Mitglieder der japanischen Mafia, der Yakuza, vergeben hatte. Als Konsequenz müssen einige Bank-Manager gehen. Andere müssen Gehaltskürzungen hinnehmen.