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Platz des Himmlischen Friedens: Chinesische Regierung vermutet Selbstmordanschlag

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Platz des Himmlischen Friedens: Chinesische Regierung vermutet Selbstmordanschlag

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Bei dem Zwischenfall auf dem Platz des Himmlischen Friedens im Herzen Pekings handelt es sich wohl um einen Selbstmordanschlag. Das vermutet die chinesische Regierung.

Die chinesische Polizei fahndet nach zwei Verdächtigen aus der Unruheprovinz Xinjiang, die in den Vorfall verwickelt sein sollen. Außerdem suchten die Beamten in Hotels nach auffälligen Gästen aus der Provinz.

Ein Geländewagen raste am Montagmittag in eine Menschenmenge direkt vor der Verbotenen Stadt, dann krachte er gegen eine antike Steinbrücke. Der Wagen brannte vollständig aus, die drei Insassen kamen ums Leben. Bisher konnten sie noch nicht identifiziert werden. Zwei Touristen wurden ebenfalls getötet, 38 weitere Menschen verletzt.

Das autonome Gebiet Xinjiang im äußerten Westen Chinas gilt seit dem Altertum als Unruheregion. Immer wieder gibt es dort Auseinandersetzungen zwischen den muslimischen Turkvölkern und den Han-Chinesen, die in der Provinz leben.