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Putin und Bach in Sotschi - Diskussion um "Homo-Gesetz"

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Putin und Bach in Sotschi - Diskussion um "Homo-Gesetz"

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Gut drei Monate vor den Olympischen Winterspielen in Sotschi haben Kremlchef Wladimir Putin und der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, Thomas Bach, den zentralen Bahnhof für das Spektakel eingeweiht. Bei dem Treffen wies Putin erneut die massive Kritik am russischen Verbot von “Homosexuellen-Propaganda” zurück.

“Wir werden alles tun, damit
sich Sportler, Fans und Gäste wohlfühlen – unabhängig ihrer Herkunft, Rasse oder sexuellen Ausrichtung”, sagte Putin.

Der deutsche Präsident des Internationalen Olympischen Komitees betont stets, Russland dürfe
niemanden diskriminieren und müsse die Olympische Charta einhalten.

Es war Bachs erster Besuch in Sotschi seit der Wahl zum IOC-Prõsidenten Anfang September. An diesem Mittwoch startet in Russland der 100-Tage-Countdown bis zur Eröffnung der Spiele. Der
Aufwand in der Region rund 1400 Kilometer südlich von Moskau gilt als beispiellos, weil fast die gesamte Infrastruktur neu errichtet wird.

Mit Kosten von rund 37,5 Milliarden Euro gelten die Wettkämpfe in Sotschi als die bisher teuersten Winterspiele der Geschichte.