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Saakashvili nach Georgien-Wahl in Brüssel

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Saakashvili nach Georgien-Wahl in Brüssel

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Noch ist Mikhail Saakashvili Präsident von Georgien – am 17.November aber wird der 45-jährige von Georgi Margvelashvili abgelöst.

Saakashvili zog aus dem Präsidentenpalast bereits in eine vergleichsweise bescheidene Wohnung in Tiflis.

In Brüssel sagte der scheidende Staatschef: “Ich trage stets die Worte Winston Churchills auf meiner Brust, der einst sagte: gib niemals auf. In diesem Sinne werde auch ich Europa nie aufgeben.”

Als Saakahsvili am Dienstag morgen Georgien Richtung Brüssel verliess, wurde spekuliert, er werde gar nicht mehr zurück kommen, um einer Strafverfolgung im eigenen Land zu entgehen.

“Manchmal braucht es kontroverse Politiker”, so EU-Kommissionspräsident Barroso zu dem Thema, “das ist in Demokratien so. Wir können nicht immer alle unterstützen. Es gibt Gewinner und Verlierer. Georgien ist jetzt demokratischer, hoffentlich auch stärker und näher an Europa herangerückt.”

Der Besuch Saakashvilis in Brüssel vor dem Gipfeltreffen zur östlichen Partnerschaft in Vilnius Ende November war bereits vor der Wahl in Georgien anberaumt worden.