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Netanyahu treibt Bauprojekt in Ostjerusalem voran

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Netanyahu treibt Bauprojekt in Ostjerusalem voran

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Bei den Palästinensern ist die Freude groß: Israel hat erneut 26 palästinensische Häftlinge freigelassen. Den umstrittenen Wohnungsbau in Ostjerusalem verfolgt die Regierung Netanjahus dafür weiterhin.
Palästinenser beanspruchen das Gebiet als ihre künftige Hauptstadt.

Mark Regev, Sprecher des israelischen Premierministers:
“Die Reaktion in Ramallah hat uns enttäuscht. Wir haben gesehen, wie die Menschen dort die Rückkehr dieser verurteilten Mörder, die unschuldige Zivilisten, unschuldige Israelis getötet hatten, gefeiert haben. Die Palästinenserverwaltung sollte den Terrorismus verurteilen und nicht zelebrieren.”

In Ramat Shlomo sollen 1500 neue Wohnungen entstehen. Das bestätigte das israelische Innenministerium. Israelische Medien berichten, dass der Bau als “Entschädigung” für die Palästinenser-Befreiung dienen soll.

Der palästinensische Ministerpräsident Rami Hamdallah:
“Gemäß den UN-Resolutionen sind diese Siedlungen illegal und werden es auch bleiben. Wir sind besorgt. Falls Israel weiterhin Wohnungsbau in diesem Gebiet betreibt, dann könnte das unsere Zweistaatenvision zerstören.”

Dutzende Israelis protestierten vor dem Gefängnis gegen die Befreiung der palästinensischen Häftlinge. Sie war im Rahmen der Nahost-Friedensgespräche verhandelt worden.

“Bibi, Bibi, wach auf”, singen diese israelischen Demonstranten. Premierminister Benjamin Netanyahu dürfe der internationalen Gemeinschaft nicht nachgeben.