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Syrien: Die Diplomaten reden, der Schrecken bleibt

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Syrien: Die Diplomaten reden, der Schrecken bleibt

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Keine leichte Aufgabe, die Lakhdar Brahimi hat. Er soll als UN-Sondergesandter die syrischen Bürgerkriegsparteien an einen Tisch bekommen. Bei einem Treffen in Damaskus mit Präsident Baschar
al-Assad forderte dieser ein Ende der Unterstützung der Rebellen durch das Ausland. Sonst könnten die für Ende November geplanten Friedensgespräche in Genf nicht stattfinden.

Während es in der Diplomatie nur mühsam voran geht, werden in Syrien weiter täglich Menschen getötet.

Für ein paar hundert Zivilisten hatte es am Dienstag Rettung gegeben. Die Kinder, Frauen und älteren Männer durften die seit Monaten belagerte Kleinstadt Muadamija verlassen. In anderen Orten sind aber immer noch tausende Menschen eingeschlossen und hungern.

Als wäre das nicht genug, ist im Nordosten Syriens die Kinderlähmung ausgebrochen. Unicef-Chef Anthony Lake hat in Damaskus eine Einigung mit der Regierung erreicht, die es ermöglichen soll, hunderttausende Kinder zu erreichen und zu impfen. Allerdings sind viele Gesundheitseinrichtungen zerstört, die Mitarbeiter geflohen.