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Hollande empfängt befreite Geiseln in Paris

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Hollande empfängt befreite Geiseln in Paris

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Die vier in Niger entführten Franzosen sind in ihr Heimatland zurückgekehrt. Alle vier sind wohlauf. Drei Jahre lang waren sie von der Organisation “Al-Kaida im Islamischen Maghreb” festgehalten worden.
Frankreich bezahlte für die Befreiung der Geiseln angeblich 20 Millionen Euro Lösengeld. Das berichtete ein Insider. Der französische Außenminister Laurent Fabius dementierte, das Geld geflossen sein soll.

Der französische Präsident François Hollande begrüßte die vier Befreiten am Militärflughafen Villacoublay bei Paris:

“Ich bedanke mich im Namen Frankreichs beim Präsidenten von Niger, Mahamadou Issoufou: Sein Team und er haben alle notwendigen Vorkehrungen getroffen, um die Geiseln zu befreien.”

Marc Feret, Pierre Legrand, Daniel Larribe und Thierry Dol waren im September 2010 in Niger entführt worden. Hollande lud sie ein, sich vor den Medien zu äußern. Die Freigelassenen lehnten dies aber ab.
Über das Schicksal der drei Geiseln aus Schweden, den Niederlanden und Südafrika, die ebenfalls von Kämpfern der “Al Kaida im Islamischen Maghreb” entführt worden waren, gibt es weiterhin keine Neuigkeiten.