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Arbeitslosigkeit in der Eurozone unverändert hoch

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Die Eurozone macht in Sachen Arbeitslosigkeit nach wie vor keine gute Figur. Die Erwerbslosenquote lag im September weiter auf dem Rekordhoch von 12,2 Prozent, das schon im August erreicht worden war. Das teilte die europäische Statistikbehörde Eurostat mit. Während die Quote gleichblieb, gab es in absoluten Zahlen gerechnet einen leichten Anstieg der Arbeitslosen.

So kletterte in der Eurozone die Zahl der Menschen, die keinen Job haben, von August auf September um 60.000 auf rund 19,5 Millionen. Besonders gravierend ist die Lage nach wie vor für Jugendliche, 24,1 Prozent von ihnen haben keine Arbeit, wobei hier nach wie vor Griechenland und Spanien die ersten beiden Plätze belegen mit jeweils fast 60 Prozent. In Italien stieg die” Arbeitslosigkeit bei Menschen unter 25 Jahren”:http://de.euronews.com/2013/06/27/eu-gipfel-was-tun-gegen-die-hohe-jugendarbeitslosigkeit/ auf den Rekordwert von 40,4 Prozent.

Deutschland und Österreich hingegen standen im Vergleich zu den Krisenländern gut da, hier lag die Quote nach der Berechnungsweise der Eurostatistiker im September bei jeweils rund 5 Prozent.

EU-Arbeitskommissar Laszlo Andor warnte davor, dass die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit ein wirtschaftliches Erstarken der EU als Ganzes bedrohe. Es könne in Europa kein grundlegendes wirtschaftliches Wachstum geben, solange 26,8 Millionen europäische Arbeitssuchende keine Arbeit finden könnten, sagte er.

Mit dpa, Reuters