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Kongo: Rebellen verlieren letzte Stadt

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Kongo: Rebellen verlieren letzte Stadt

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Die kongolesische Zivilbevölkerung feiert ihre Befreier: Regierungstruppen konnten die Rebellen aus Bunagana, der letzten besetzten Stadt, vertreiben. Vorher hatten sich bereits die Kämpfer der Gruppe M23 aus der strategisch wichtigen Ortschaft zurückgezogen.
Am Donnerstagmorgen startete das Militär einen weiteren Angriff auf die letzten verbliebenen M23 Rebellen, die sich in den Bergen in Nordkivu verschanzen.

Bunagana war die erste Ortschaft, die die Rebellen erobert hatten. Sie liegt nicht weit von Uganda und Ruanda, den beiden Staaten wird die Unterstützung der Rebellion vorgeworfen.

Hunderttausende sind bereits vor den Kämpfen im Ost-Kongo geflohen.
Für die Flüchtlingswelle sollen Gewaltakte einer bisher eher unbekannten Guerilla-Gruppe verantwortlich sein, die sich M18 nennt.
Grund für die schweren Kämpfe im Nordosten des Landes sind die reichen Bodenschätze und die fehlende staatliche Kontrolle.