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NATO und Russland entwickeln Bombendetektor

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NATO und Russland entwickeln Bombendetektor

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Terroristen bedrohen Menschen mit versteckten Bomben. In Russland ebenso wie in NATO-Staaten, weshalb die ehemaligen Feinde eine neue Generation von Bombendetektoren ertwickeln. Die wichtigste Neuerung: Für die überprüften Massenenmassen ist nicht mehr erkennbar, dass sie überprüft werden. Es muss nicht mehr jede einzelne Person durch eine Schleuse gehen, weshalb potenzielle Terroristen diese auch nicht mehr umgehen können. Pierre Charrue, Projektdirektor von der französischen Atomenergiekommission verweist auf das wachsende Bedürfnis, Massentransporte von Menschen wie Gegenständen unauffällig zu überwachen. Diese Entwicklungsarbeit bezeichnet er als Entwicklungserfolg dank der Zusammenarbeit im NATO-Russland-Rat.
Das russische Interesse ist leicht zu verstehen bei einem Blick in die Metro von Moskau. Tödliche Anschläge gab es hier schon mehrere. Ebenso in Paris 1995, Madrid 2004, London 2005.
.Der russische Chefingenieur Michael Koroljow
nennt das Projekt “Standex” ein wirklich gutes Beispiel für internationale Zusammenarbeit. Schließlich gelten die aktuellen Bedrohungen nicht nur einem Ort, einer Region oder einem Land, die Terrorbedrohung sei zu einem weltweiten Problem geworden.
Finanziert wird der Bombenscanner des 21. Jahrhunderts, der möglicherweise schon für die Olympischen Spiele in Sotschi im Februar einsetzbar sein soll, mit 4,8 Millionen Euro aus dem Programm für Sicherheit und Frieden des “NATO-Russland-Rates”. Unter den an der Entwicklung beteiligten Partner ist auch ein deutsches Frauenhofer-Institut.
Der Projektname “Standex” steht für “Stand-off Detection of Explosives”

“Standex” steht für “Stand-off Detection of Explosives”