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Reichensteuer auch für Frankreichs Fußballklubs

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Reichensteuer auch für Frankreichs Fußballklubs

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Francois Hollande bleibt hart. Frankreichs Präsident hat sich am Donnerstag mit den Verantwortlichen der ersten französischen Fußballliga getroffen. Dabei versuchten die Klub- und Ligapräsidenten Hollande davon zu überzeugen, die Vereine von dem Steuersatz von 75 Prozent zu befreien, der bei Einkommen erhoben wird, die höher als eine Million Euro liegen. Hollande lehnt diese Forderung jedoch ab.

Jean-Pierre Louvel, Präsident der Vereinigung der Profiklubs:
“Wir haben noch Zeit, um zu einer Übereinkunft zu gelangen. Auch für die Unternehmen, die es dem Fußball ermöglichen, diese Steuern zu zahlen. Es stand ja nie zur Debatte, nicht zu zahlen.”

“Wir hören uns ihre Argumente an, bleiben aber bei der Position, auf die wir uns geeinigt haben. Und die gilt nun mal für alle Firmen in Frankreich”, erklärt Haushaltsminister Bernard Cazeneuve.

Die Unternehmen in Frankreich sind dazu verpflichtet, für all ihre Topverdiener die Reichensteuer zu entrichten. Besonders Vereine wie Paris St. Germain und den AS Monaco trifft das hart. Sollte man zu keiner Einigung gelangen, haben die Vereine für Ende November einen Streik angekündigt.