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Spanien: Abschied von verunglückten Bergarbeitern

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Spanien: Abschied von verunglückten Bergarbeitern

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Zwei Tage nach dem Bergwerksunglück im Norden Spaniens haben Tausende Menschen den sechs getöteten Kumpeln die letzte Ehre erwiesen. Die Tragödie ereignete sich in knapp 700 Metern Tiefe als plötzlich Methangas austrat. Sechs Männer starben, fünf überlebten und wurden mit Vergiftungen ins Krankenhaus eingeliefert.

Die Regionalpolitiker, die zu dem Begräbnis gekommen waren, wurden heftig kritisiert. Mehrere Trauernde warfen ihnen vor, nur für die Presse und die Fotos gekommen zu sein. Juan Vicente Herrera, der Leiter der Regionalregierung erwiderte: “Die ganze Region hält zusammen und wir teilen den Schmerz der Familien, wir bitten also um Respekt.”

Es ist das schlimmste Bergwerksunglück in Spanien seit 18 Jahren. Ein Minenunglück mit mehr Todesopfern hat es zuletzt 1995 gegeben, als 14 Kumpel bei einer Gasexplosion in einer Grube in Mieres in der nördlichen Provinz Gijón ums Leben kamen.