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Syrien macht Chemiewaffenfabriken unbrauchbar

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Syrien macht Chemiewaffenfabriken unbrauchbar

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Syrien hat seine Anlagen zur Herstellung von Chemiewaffen zerstört. Dies teilte die Organisation für ein Verbot von Chemiewaffen (OPCW) in Den Haag mit. Damaskus habe damit ein am 1. November auslaufendes Ultimatum fristgerecht erfüllt. Die OPCW überprüfte 21 der 23 syrischen Anlagen zum Mischen und Füllen der Waffen, zwei liegen in umkämpften Regionen. Ihre Kontrolle erschien der OPCW zu gefährlich.

“Syrien hat unserem Exekutivrat bereits einen Generalplan zur Vernichtung aller Waffen vorgelegt. Bis zum 15. November muss unser Exekutivrat einen Plan billigen, der sicherstellt, dass das gesamte Waffenprogramm und die dazugehörigen Materialien bis zum 30. Juni 2014 unwiederrufbar zerstört werden”, erklärte OPCW-Sprecher Michael Luhan am Donnerstag.

Der Syrien-Sondergesandte von Vereinten Nationen und Arabischer Liga, Lakhdar Brahimi, traf am Donnerstag Vertreter der syrischen Opposition. Brahimi hat sich bei der Opposition unbeliebt gemacht, weil er eine Teilnahme des Iran an der Genfer Friedenskonferenz befürwortet.

Am Mittwoch hatte Brahimi mit Staatspräsident Assad gesprochen. Der syrische Präsident verlangte für eine Teilnahme an der für den 23. November geplanten Friedenskonferenz ein Ende der ausländischen Unterstützung für die Rebellen.

Die Regierung Saudi-Arabiens, einer der Hauptunterstützer der syrischen Rebellen, hatte ein Treffen mit Brahimi verweigert.

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Erklärung der OPCW