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Syrien: Niemand will zur Friedenskonferenz


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Syrien: Niemand will zur Friedenskonferenz

Die in Genf geplanten Friedensgespräche zum Syrienkonflikt scheinen gescheitert zu sein, bevor sie überhaupt begonnen haben. Der UN-Syrienvermittler Lakhdar Brahimi will die Konferenz nur unter einer bestimmten Voraussetzung abhalten.

“Wir wollen, dass auch eine Delegation der Opposition teilnimmt. Das ist für die Konferenz besser, und auch für die Syrier ist das viel einfacher. In ein paar Tagen werden wir mit der Opposition Gespräche führen und über die Konferenz diskutieren.”

Bereits am Mittwoch traf sich Brahimi mit dem syrischen Machthaber Baschar al-Assad. Der Präsident monierte, dass die Zeit für Gespräche noch nicht reif sei.

Dabei lieferte das Land der internationalen Gemeinschaft soeben einen Vertrauensbeweis: Fristgerecht zum 1. November zerstörte Syrien alle Produktionsanlagen für Chemiewaffen. Dennoch sind weder das Assad-Regime noch die Opposition derzeit bereit, den Bürgerkrieg zu unterbrechen, um nach einer Lösung zu suchen. Mitarbeitern zufolge soll Lakhdar Brahimi zunehmend frustriert sein.

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