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Demonstration für mehr Menschlichkeit in Russland

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Demonstration für mehr Menschlichkeit in Russland

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Im russischen Sankt Petersburg sind Aktivisten gegen Fremdenfeindlichkeit, Rechtsextremismus und Homophobie auf die Straße gegangen. Sie beklagen den Anstieg von Gewalttaten gegenüber Minderheiten, der – so die Aktivisten – von der Regierung Putin nicht nur in Kauf genommen und gebilligt, sondern gerne gesehen werde.

Boris Wishniewski von der Partei Jablonko erklärt: “Fremdenfeindlichkeit und Hass auf alles, das anders ist, das ist die Ideologie dieser Regierung. Es ist wichtig, dass echte Demokraten sich offen gegen den Hass aussprechen. Sonst führt die Politik des Hasses zu Gewalt und Blutvergießen.
Demonstrationsteilnehmerin Sofia Liubarowa sagt: “Was zur Zeit in Russland passiert, ist furchtbar. Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transsexuelle werden fertig gemacht. Damit will die Regierung von den wirklichen Problemen in diesem Land ablenken.”

Immer wieder kommt es in Russland zu Ausschreitungen gegen Angehörige von Minderheiten. Für den 4. November haben die Nationalisten zu landesweiten Kundgebungen aufgerufen.