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Französische Reporter in Mali erschossen

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Französische Reporter in Mali erschossen

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In Mali sind zwei französische Journalisten ermordet worden. Die beiden erfahrenen Reporter, eine Frau und ein Mann, waren von vier bewaffneten Männern in der Stadt Kidal im Norden Malis entführt worden. Kurze Zeit später fand man ihre Leichen nördlich der Stadt. Die beiden Journalisten waren erschossen worden.

Das französische Außenministerium bestätigte den Tod der beiden Reporter des Senders Radio France Internationale (RFI).

Marie Christine Saragosse, Direktorin von France Médias Monde, erklärte: “In Anbetracht eines solch barbarischen Aktes bräuchten wir eine Leibgarde für jeden Journalisten. Wir wollten die Menschen vorort zu Wort kommen lassen und ob wir das in Zukunft noch tun können, fragt sich. Das ist ein barbarischer Mord. Was sollen wir in Anbetracht einer solch barbarischen Tat machen? Nicht mehr von dort informieren? Das kann nicht die Antwort sein.”

Die beiden Franzosen waren für eine Reportage bei der Malischen Solidaritätsbank in Kidal gewesen. Die Stadt liegt 1500 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Bamako.

Das Außenministerium in Paris gab bekannt, man werde in enger Zusammenarbeit mit den malischen Behörden alles tun, um die Umstände der Tat zu klären.