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Irak will Militärhilfe

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Infolge der anhaltenden Gewalt im Irak hat US-Präsident Barack Obama Iraks Regierungschef Nuri al-Maliki im Weißen Haus empfangen. Dabei ging es um eine engere Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern im Kampf gegen das Terrornetzwerk Al-Kaida. Al-Maliki forderte von den USA Militärhilfen wie Drohnen, Kampfhubschrauber und andere moderne Waffensysteme.

“Der Irak hat bedeutende Fortschritte gemacht, bei der Öl-Produktion z.B. und manchen Reformen”, so Obama, “leider war Al-Kaida zuletzt ziemlich aktiv. Deshalb haben wir jetzt darüber beraten, wie wir gemeinsam dagegen vorgehen können.”

Seit Beginn des Jahres geht es mit der Sicherheit im Irak bergab.
Allein im Oktober starben bei Terroranschlägen mehr als 1000
Menschen. Manche Beobachter machen Al-Malikis Führungsstil für die Eskalation der Gewalt mitverantwortlich.

Vor dem Weißen Haus und dem Hotel, in dem Al-Maliki untergebracht war, protestierten mehrere Demonstranten gegen den Besuch. Ihrer Meinung nach ist der Regierungschef verantwortlich für die Ermordung von 52 Exil-Iranern im Irak Anfang September.