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Los Angeles: Mutmaßlicher Todesschütze könnte in Selbstmordabsicht gehandelt haben

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Los Angeles: Mutmaßlicher Todesschütze könnte in Selbstmordabsicht gehandelt haben

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Der 23-jährige Paul Anthony Ciancia ist der mutmaßliche Todesschütze von Los Angeles. Der Mann soll auf dem Flughafen der Millionenstadt einen Sicherheitsbeamten getötet und mehrere Menschen verletzt haben.

Ciancia schoss nach Angaben der Ermittler am Freitagmorgen Ortszeit mit einem Sturmgewehr um sich. Polizisten erwiderten das Feuer, der Schütze wurde von mehreren Kugeln getroffen und mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Die Polizei teilte mit, Ciancia habe seinem Bruder vor der Tat eine Kurznachricht geschickt, die eine mögliche Selbstmordabsicht enthielt.

Nach den Schüssen brach im Flughafen eine Massenpanik aus. “Ich habe Schüsse gehört”, berichtet eine Augenzeugin. “Wir haben uns alle auf den Boden geworfen. Einige Sekunden später sah ich ihn, er ist ungefähr drei Meter von mir entfernt vorbeigegangen, mit seiner Waffe im Anschlag.”

“Man glaubt nicht, dass das wirklich passiert”, sagt eine weitere Zeugin. “Es ist, als ob man etwas im Fernsehen sieht. Man kann’s nicht glauben, dass du es bist, der sich hinter einem Tresen versteckt.”

Nach den Schüssen sperrte die Polizei das Terminal weiträumig ab, der Flugverkehr wurde unterbrochen, fast 750 Verbindungen waren betroffen. Auch im Umfeld des Geländes wurden verschärfte Sicherheitsmaßnahmen eingeleitet.