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New York verwandelt sich für Marathon in eine Festung

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New York verwandelt sich für Marathon in eine Festung

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Noch ist es ruhig vor dem Start des New York Marathons am Sonntag. Vor und während des Rennens werden aber nicht nur knapp 60.000 Läufer die Straßen der Stadt bevölkern, sondern auch jede Menge Polizisten in Uniform und Zivil. Nach den Bombenanschlägen von Boston Mitte April wurden die Sicherheitsvorkehrungen erheblich erhöht.

“Die Sicherheitskräfte werden sehr präsent sein. Auch Hubschrauber kommen zum Einsatz. Die Brücken werden mit Booten gesichert. Läufer und Zuschauer werden sich sicher fühlen”, sagt Ray Kelley vom New York City Police Department.

Das Starterfeld kann sich sehen lassen. Olympiasieger und Weltmeister Stephen Kiprotich aus Uganda ist ebenso dabei wie Wesley Korir, der im vergangenen Jahr in Boston gewann. Sorgen um ihre Sicherheit machen sich die Athleten nicht: “Die Terroristen begehen einen Fehler, wenn sie versuchen, uns Läufer ins Visier zu nehmen. Wir werden immer weiterlaufen und immer mehr und mehr laufen, um es ihnen zu zeigen. Sie werden uns nicht kleinkriegen”, meint Korir.

Vom Start in Staten Island bis zum Ziel im Central Park sind die traditionellen 42,195 Kilometer zurückzulegen. Nach einem Jahr Pause übrigens, denn vor zwölf Monaten machte Hurrikan Sandy dem Rennen einen Strich durch die Rechnung.