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Russland lässt inhaftierte Greenpeace-Aktivisten verlegen

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Russland lässt inhaftierte Greenpeace-Aktivisten verlegen

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Die in Russland inhaftierten Greenpeace-Aktivisten sollen aus ihren Zellen in Murmansk nach St. Petersburg verlegt werden. Die Umweltschutzorganisation begrüßt das, denn Familien und Konsularbeamte könnten die Inhaftierten dort einfacher besuchen.

Der französische Ministerpräsident Jean-Marc Ayrault setzte sich in Moskau bei einem Treffen mit Russlands Präsident Wladimir Putin für den französischen Greenpeace-Aktivisten ein. Er forderte eine humanitäre Geste.

Die 30 Männer und Frauen waren Mitte September bei einer Protestaktion gegen Ölbohrungen im Nordpolarmeer festgenommen worden. Ihnen drohen wegen Rowdytums bis zu sieben Jahre Haft. Greenpeace fordert ihre sofortige Freilassung, zuletzt bei einer Demonstration in Paris. Das unter niederländischer Flagge fahrende Aktionsschiff “Arctic Sunrise” liegt immer noch im Hafen in Murmansk.