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Kongo-Konflikt: Rebellen rufen Waffenstillstand aus

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Kongo-Konflikt: Rebellen rufen Waffenstillstand aus

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Die Rebellenbewegung M23 hat im Kampf mit der Armee der Demokratischen Republik Kongo einen Waffenstillstand ausgerufen. Damit solle der Weg für Friedensgespräche bereitet werden, hieß es in einer Erklärung der Aufständischengruppe.

Die kongolesische Armee ist bislang nicht auf den Vorstoß eingegangen. Mit der Unterstützung einer Eingreiftruppe der Vereinten Nationen waren die M23-Kämpfer in den vergangenen Tagen auch aus Bunagana, der letzten Rebellenhochburg an der Grenze zu Uganda, vertrieben worden.

M23 sei “militärisch so gut wie erledigt”, sagte Martin Kobler, Leiter der Blauhelm-Friedensmission, bereits am Donnerstag. Zahlreiche Kämpfer hätten sich in die Berge zurückgezogen oder nach Uganda und Ruanda abgesetzt. Aufgrund des Konflikts sind UN-Schätzungen zufolge 100.000 Zivilisten auf der Flucht.