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Mordanklage gegen Todesschützen von L.A.

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Mordanklage gegen Todesschützen von L.A.

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Der Todesschütze vom Flughafen von Los Angeles
muss sich wegen Mordes vor Gericht verantworten. Das teilte der zuständige Staatsanwalt mit. Demnach gehen die Strafverfolgungsbehörden davon aus, dass es sich um vorsätzlichen Mord handelt. Sollte es zu einem Schuldspruch kommen, drohen dem Täter die Höchststrafen. Der 23-Jährigen liegt derzeit schwer verletzt im Krankenhaus.

“Wird die Tat als vorsätzlicher Mord bewertet,” sagte der Staatsanwalt, “dann könnte er entweder zu lebenslanger Haft ohne die Möglichkeit einer vorzeitigen Entlassung oder auch zur Todesstrafe verurteilt werden.”

Der Mann hatte am Freitagmorgen im Terminal 3 mit einem Sturmgewehr mehrere Schüsse abgegeben und einen 39-jährigen Beamten der US-Verkehrsicherheitsbehörde TSA getötet. Mehrere Menschen wurden verletzt. Die Polizei streckte den Angreifer schließlich mit Schüssen in den Oberkörper nieder. Möglicherweise handelte er aus Hass gegen die Regierung – und besonders gegen die TSA. Darauf deuten Notizen hin, die Medienberichten zufolge bei dem 23-Jährigen gefunden wurden.