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Bayern-Präsident Hoeneß ab März auf der Anklagebank

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Bayern-Präsident Hoeneß ab März auf der Anklagebank

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Offenbar dachte Uli Hoeneß, mit seiner Selbstanzeige habe er das Schlimmste hinter sich gebracht. Doch dem ist nicht so… Der Bayern Präsident Uli Hoeneß hat sich an diesem Montag überrascht gezeigt von der Entscheidung des Oberlandesgerichts München, die Anklage der Staatsanwaltschaft München II wegen Steuerhinterziehung «unverändert» zuzulassen. Das bedeutet, dass Uli Hoeneß ab dem 10. März auf der Anklagebank Platz nehmen muss.

Der Aufsichtsrat des FC Bayern stellte sich aber erneut hinter seinen Präsidenten, und Uli Hoeneß bekräftigte: «In allen Sitzungen war immer die hundertprozentige Unterstützung des Aufsichtsrats, des Verwaltungsbeirats und der Fans spürbar. Ich habe unglaublich viele Briefe von Fans bekommen, die sich hinter mich als Präsident stellen. Ich habe diese Fehler als Privatmann gemacht und stehe als Privatmann dazu, aber ich glaube nicht, dass meine Arbeit für den FC Bayern darunter gelitten hat.»

Es bleibt abzuwarten, ob ein Bayern-Präsident vor Gericht weiterhin mit dem Zuspruch der Fans rechnen darf. Es geht immerhin um Steuerhinterziehung im Wert von mehreren Millionen Euros…

Mit dpa