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BlackBerry: Kein Investor, Chef weg

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BlackBerry: Kein Investor, Chef weg

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Der angeschlagene Smartphone-Hersteller BlackBerry gibt nach mehreren Monaten die Suche nach einem finanzkräftigen Käufer auf.

Stattdessen sicherte sich der Konzern eine Geldspritze von einer Milliarde Dollar bei Großaktionär Fairfax – er ist bereits mit rund zehn Prozent an Blackberry beteiligt – und weiteren Investoren.

Der deutsche Chef Thorsten Heins werde BlackBerry verlassen, so das Unternehmen. Als Nachfolger des Ex-Siemens-Managers wurde John Chen genannt, ehemaliger Chef des US-Software-Entwicklers Sybase. SAP hatte die Firma im Frühjahr 2010 für 4,6 Milliarden Euro erworben.

In New York und Toronto sackten die Papiere des kanadischen Unternehmens daraufhin vorbörslich mehr als 20 Prozent ab.

BlackBerry verliert stetig gegen die Rivalen Apple und Samsung. Jeder dritte der knapp 13.000 Mitarbeiter muss gehen.

su mit Reuters