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Protest gegen Siedlungspläne: Palästinenser hoffen auf USA

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Protest gegen Siedlungspläne: Palästinenser hoffen auf USA

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Palästinenser-Vertreter haben das Fortschreiten der israelischen Pläne zum Neubau von 3.500 Siedlungswohnungen scharf kritisiert.

Die israelische Regierung hatte gestern 1.500 Baugenehmigungen offiziell für interessierte Baufirmen ausgeschrieben.

Ahmad Assaf, Sprecher der Fatah, forderte die USA auf, nun einzuschreiten: “Die Rechte der Palästinenser werden hier ignoriert. Es ist ein Angriff auf bereits unterzeichnete Abkommen und auf internationales Recht. Und es untergräbt die bisherigen amerikanischen Bemühungen. Was wir nun brauchen, ist eine Reaktion der USA. Wir brauchen ein klares Zeichen, um die israelischen Pläne zu stoppen.”

US-Außenminister John Kerry – am Montag zu Besuch in Saudi-Arabien – wird bald auch in Israel erwartet. Kerry half im vergangenen Juli dabei, die israelisch-palästinensischen Friedensgespräche wieder in Gang zu bringen.

Israel hatte den Bau von insgesamt 3.500 neuen Siedlerwohnungen bereits letzte Woche angekündigt, und gleichzeitig 26 palästinensische Gefangene freigelassen. In der Westbank leben etwa 2,5 Millionen Palästinenser mit rund 500.000 Siedlern zusammen.