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Schlacht um Kiew: Schaukampf zum 70. Jahrestag

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Schlacht um Kiew: Schaukampf zum 70. Jahrestag

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Siebizig Jahre nach Ende der Besatzung durch Nazi-Deutschland haben rund 1000 Geschichtsbegeisterte aus der ganzen Welt die Ereignisse der Schlacht um Kiew nachgestellt.
In historischen Uniformen setzten Darsteller aus Polen, Deutschland, Frankreich, den USA, Estland, Russland, Tschechien, Israel und Bulgarien über den Dnepr, um die Befreiung der ukrainischen Hauptstadt am 6. November 1943 durch sowjetische Truppen zu illustrieren. Zwei Jahre lang, seit dem 19. September 1941, stand die Stadt unter deutschem Kommando.
“Mein Großvater war im Krieg, er erreichte damals Berlin und wurde getötet. Ich mache hier mit, um zu fühlen, was mein Großvater damals fühlte”, so der Ukrainer Vasil Fedorenko. Und sein Mitspieler Valeriy Teslya, ebenfalls aus der Ukraine, meint: “Die Leute wollen das sehen. Da reichen nicht die Uniformen. Erst wenn gekämpft wird, geht es richtig los.” Die Eroberung des Ufers dauerte damals, im Jahr 1943, mehrere Tage. Im nachgestellten Kampf brauchten die sowjetischen Soldaten nur zwei Stunden, um die Deutschen zu bezwingen.