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Veruntreuungsvorwürfe am spanischen Hof

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Veruntreuungsvorwürfe am spanischen Hof

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Das spanische Königshaus hat womöglich einen neuen Skandal. Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht diesmal Inaki Urdangarin, der Schwiegersohn des Königs Juan Carlos.

Die Justiz verdächtigt Urdangarin, einen ehemalige Olympia-Handballspieler, zusammen mit einem Geschäftspartner rund sechs Millionen Euro aus öffentlichen Kassen veruntreut zu haben.

Ein Gericht in Mallorca ordnete nun die Beschlagnahmung mehrerer der insgesamt 16 Immobilien Urdangarins an, um damit mögliche Rückzahlungen abzudecken.

Obwohl sie nicht offiziell verdächtigt wird, untersuchen die spanischen Behörden derzeit auch Cristinas Verbindungen zu dem Fall, zusammen mit ihren persönlichen Finanzen.

Sowohl Urdangarin also auch Cristina weisen alle Anschuldigungen von sich. Auch wurde bisher niemand angeklagt.

Aber König Juan Carlos und seinem Haus haben die Anschuldigungen schon jetzt einen neuen Tiefstand der Beliebtheitswerte beschert.

Immer wieder hatte sich das Königshaus in den vergangenen Jahren mit grösseren und kleineren Skandalen den Groll der Bevölkerung zugezogen.

Weil zudem der Gesundheitszustand Juan Carlos schlecht ist, spekulieren spanische Medien immer wieder über eine mögliche Abdankung des Königs.