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Großbritannien soll Horchposten in Berliner Botschaft betreiben

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Großbritannien soll Horchposten in Berliner Botschaft betreiben

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Die britische Botschaft in Berlin will zu Berichten über einen angeblichen Horchposten auf dem Dach des Gebäudes keine Stellung beziehen. Eine namentlich nicht genannte Mitarbeiterin der Botschaft sagte, zu geheimdienstlichen Tätigkeiten könne man keine Auskunft geben.

Die Londoner Tageszeitung “The Independent” hatte berichtet, dass sich – wie auf dem Gebäude der amerikanischen Botschaft – auch
auf der britischen Botschaft eine Spionage-Einrichtung befindet.

Beide Vertretungen befinden sich nur wenige Meter voneinander entfernt in der Nähe des Brandenburger Tors. Der “Independent” beruft sich auf Luftbilder und Dokumente des
US-Geheimdienstes NSA, die vom früheren US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden kommen sollen.

Die Spionage der Briten soll noch
angedauert haben, als die USA bereits abgeschaltet hatten. Die als Horchposten verdächtige Struktur gebe es seit Eröffnung
des Botschaftsgebäudes im Jahr 2000. Großbritanniens Premierminister David Cameron hatte die britische Spionage stets
unter dem Hinweis verteidigt, sie diene der Nationalen Sicherheit.