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Kerry wirbt für Freihandelsabkommen

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Kerry wirbt für Freihandelsabkommen

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US-Außenminister John Kerry sich dafür plädiert, dass die Abhöraffäre um den US-Geheimdienst NSA die Verhandlungen über ein transatlantisches Freihandelsabkommen nicht beeinflusst. Bei seinem Besuch in Polen versicherte Kerry den verärgerten europäischen Verbündeten, letztendlich würden die USA das richtige Verhältnis zwischen Sicherheit und Schutz der Privatsphäre finden.

“Das transatlantische Freihandelsabkommen ist etwas ganz anderes als all die anderen Probleme, an die die Menschen denken. Es geht um Arbeitsplätze, um die Wirtschaft, um wirtschaftliche Zusammenarbeit in einer Weltgemeinschaft, die im Wettbewerb miteinander steht, manchmal unter Rahmenbedingungen, die äußerst fraglich und heikel sind”, sagte Kerry am Dienstag nach einem Treffen mit seinem polnischen Amtskollegen Radoslaw Sikorski.

Nach Kerrys Worten verlaufen die Arbeiten am Bau des US-Raketenschildes nach Plan. US-Präsident Barack Obama hatte den Umfang der Raketenabwehr verringert. Dies hatte in Polen für Verstimmung gesorgt. Man werde die gegenüber Polen eingegangen Verpflichtungen erfüllen, versicherte Kerry jetzt.