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Syrien-Friedensgespräche auf das nächste Jahr verschoben

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Syrien-Friedensgespräche auf das nächste Jahr verschoben

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Die Syrien-Friedensgespräche sind verschoben worden. Dies verlautete aus Diplomatenkreisen am Rande der Vorbereitungsgespräche in Genf. Washington und Moskau sprachen von einem Datum im Mai als möglichen Termin. Ursprünglich sollten sie noch in diesem Monat, am 23. November, stattfinden. Als Grund heißt es, es gebe zu große Meinungsunterschiede hauptsächlich zwischen den USA und Russland darüber, wer an den Friedensgesprächen teilnehmen solle.

Der russische Außenminister Sergej Lawrow sagte in Genf:
“Natürlich müssen all die eingeladen werden, die Einfluss auf die Situation haben, dazu gehören Syriens Nachbarn. Die Länder am Persischen Golf, aber mit Sicherheit auch der Iran.”

Der syrische Präsident Bascher al-Assad ist nach Angaben aus Damaskus unter keinen Umständen bereit, seinen Platz zu räumen. Er werde bleiben, egal, was komme. In einem Interview warf Assad den USA und anderen westlichen Ländern vor, mit ihrer Politik nur die Terroristen in Syrien zu unterstützen.