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Todesurteile für Meuterer in Bangladesch

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Todesurteile für Meuterer in Bangladesch

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Ein Sondergericht in Bangladesch hat am Dienstag 152 ehemalige Angehörige einer paramilitärischen Grenzschutzeinheit zum Tode verurteilt. Sie hatten sich im Jahr 2009 an einer 33-Stündigen Meuterei gegen ihre Vorgesetzten beteiligt. Bei der Auseinandersetzung starben 57 Offiziere, der Chef der Einheit sowie einige Zivilisten.

Der Aufstand in der “Bangladesh Rifles” genannten Grenzschutzeinheit hatte in der Hauptstadt Dhaka begonnen und schnell auch andere Städte erfasst. Die damals neu gewählte Regierung der Ministerpräsidentin Sheikh Hasina beendete die Staatskrise nach Verhandlungen mit einer Übereinkunft.

Angeklagt waren bei dem Prozess nun insgesamt 850 Personen, darunter auch zwei Dutzend Zivilisten. Neben den 152 Todesurteilen verhängte das Gericht mehr als 350 langjährige Haftstrafen.

Rund 4000 weitere Beteiligte waren schon zuvor in Massenprozessen zu Gefängnisstrafen verurteilt worden.