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Nahost-Friedensprozess: Kerry wieder als Triebfeder gefragt

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Nahost-Friedensprozess: Kerry wieder als Triebfeder gefragt

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US-Außenminister John Kerry will dem stockenden Nahost-Friedensprozess neues Leben einhauchen.

Am Morgen traf er mit Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zusammen, im Laufe des Tages soll ein Gespräch mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas folgen. Kerry hatte Ende Juli direkte Verhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern angeschoben, allerdings gab es seitdem kaum Fortschritte.

Benjamin Netanjahu sagte: “Ich bin besorgt, weil ich sehe, dass wieder Vorwürfe von den Palästinensern kommen und weil sie eine künstliche Krise inszenieren. Sie versuchen, sich vor getroffenen Entscheidungen zu drücken – Entscheidungen, die für einen aufrichtigen Frieden nötig sind.”

Netanjahu forderte die Palästinenser dazu auf, Israel offiziell als einen jüdischen Staat anzuerkennen. Seitens der Palästinenser wird unverändert der israelische Siedlungsbau im Westjordanland kritisiert. Ein Palästinensersprecher sagte, es habe seit Ende Juli keine ernsthaften Verhandlungen mit Israel gegeben, von einem Friedensprozess könne keine Rede sein.