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Seegerichtshof verhandelt über inhaftierte Umweltaktivisten

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Seegerichtshof verhandelt über inhaftierte Umweltaktivisten

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Vor dem Internationalen Seegerichtshof in Hamburg haben die Verhandlungen über die in Russland inhaftierten Greenpeace-Aktivisten begonnen.

Die Niederlande hatten beantragt, die 30 Besatzungsmitglieder der “Arctic Sunrise” aus dem Gefängnis zu entlassen und das unter niederländische Flagge fahrende Schiff der Umweltorganisation freizugeben. Ein Urteil wird am 22. November erwartet.

“Die niederländische Regierung scheint gute Karten zu haben, was die Verhandlungen über das illegale Entern der ‘Arctic Sunrise’ und die Festnahme ihrer Besatzung betrifft. Greenpeace hatte nie etwas mit Piraterie zu tun. Wir sind nicht gewalttätig, wir tun das nicht, um Profit zu machen. Wir tun dies der Umwelt wegen und um den Nordpol zu schützen”, sagte Joris Thijssen von Greenpeace.

In Moskau demonstrierten Aktivisten auf der Moskwa gegen die Inhaftierung der Schiffsbesatzung. Russland wirft der Crew der “Arctic Sunrise” Rowdytum vor und boykottiert die Anhörung vor dem Internationalen Seegerichtshof. Die Greenpeace-Aktivisten hatten Mitte September versucht, die Bohrinsel eines russischen Unternehmens zu erklimmen und waren daraufhin festgenommen worden.