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Smog in China: Shanghai schnappt nach Luft

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Smog in China: Shanghai schnappt nach Luft

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Dichter Smog in Shanghai: Das schreckt nicht nur Touristen ab, sondern bringt auch das Leben im Nordosten Chinas zum Erliegen. Schulen bleiben geschlossen, Flüge werden gestrichen, Autofahrer übersehen rote Ampeln.

Die Luftverschmutzung in China bricht alle Rekorde. Grund dafür ist der Wintereinbruch: Viele werfen ihre Kohleheizung an und produzieren so einen noch dichteren Schmutzschleier über der Stadt.

Dass Smog einen starken Einfluss auf die Gesundheit hat, ergab jüngst eine Studie der Internationalen Agentur für Krebsforschung: Luftverschmutzung sei eine der Hauptursachen für Krebserkrankungen.
Die chinesischen Staatsmedien berichteten kürzlich vom jüngsten Lungenkrebspatienten des Landes: Ein achtjähriges Mädchen, das an einer viel befahrenen Durchgangsstraße wohnt.

Eine Besserung ist nicht in Sicht: In den kommenden Tagen sollen die Temperaturen weiter fallen. Da viele Chinesen mit Kohle heizen, wird sich die verpestete Luft wohl eher verschlimmern.