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Spanisches Parlament befragt Geheimdienstchef zur Spionageaffäre

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Spanisches Parlament befragt Geheimdienstchef zur Spionageaffäre

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Auch das spanische Parlament versucht, die Spähaffäre um den US-Geheimdienst NSA aufzuklären. Hinter verschlossenen Türen fand eine Anhörung des Direktors des spanischen Geheimdienstes CNI statt: Félix Sanz Roldán soll “erhellende und beruhigende” Antworten geliefert haben, so der Parlamentspräsident Jesús Posada.

Die Sozialisten sind dennoch unzufrieden: Der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy müsse die USA weiterhin drängen, sich zu den Vorwürfen zu äußern, fordern sie.

Einem Bericht der Zeitung “El Mundo” zufolge soll die NSA mehr als 60,5 Millionen spanische Telefondaten gespeichert haben.

Die Regierung hatte daraufhin den US-Botschafter ins Außenministerium einbestellt.
Die Aufklärung des Skandals sei kompliziert, sagte Außenminister José Manuel García-Margallo, sie wird wohl einige Zeit erfordern.