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Neue Verhandlungsrunde zu Irans Atomprogramm

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Neue Verhandlungsrunde zu Irans Atomprogramm

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An diesem Donnerstag startet in Genf eine weitere, zweitägige Verhandlungsrunde über das iranische Atomprogramm. Auf das Treffen hatten sich der Iran und die westlichen Verhandlungspartner im Oktober geeinigt. Beide Seiten zeigten sich vorsichtig optimistisch, wenngleich eine Lösung nach wie vor in weiter Ferne liegt. Von der sogenannten 5+1-Gruppe hieß es, die neuen Töne aus Teheran seien ermutigend, jetzt müssten aber Taten folgen.

Michael Mann, der Sprecher der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton, die die Verhandlungen gemeinsam mit Irans Außenminister Mohammed Dschawad Sarif leitet: “Wenn die Iraner bereit sind, die Kernfragen wirklich anzusprechen, dann können wir unsere Aussagen anpassen. Aber unsere Vorschläge liegen auf dem Tisch, der Ball ist jetzt beim Iran, sie müssen die Kernfragen ansprechen.”

Während der Iran das Ende der Sanktionen fordert, will der Westen im Gegenzug den Beweis, dass das Land keine Atombombe baut. Teheran sagt, das Nuklearprogramm diene friedlichen Zwecken. Druck kommt auch vom US-Verbündeten Israel. Das Land sieht sich vom Iran bedroht und kündigte einen Militärschlag an, sollte die Diplomatie fehlschlagen.

Mit dpa, Reuters, AP