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Atomverhandlungen in Genf: Durchbruch in Reichweite

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Atomverhandlungen in Genf: Durchbruch in Reichweite

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US-Außenminister John Kerry will heute nach seinem Israel-Besuch nach Genf reisen, um bei der Kompromisssuche mit dem Iran zu helfen. Experten zufolge ist bei den Atomgesprächen ein erster Durchbruch möglich.

Israel ist jedoch weiterhin misstrauisch. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu betonte: “Für den Iran ist es der Deal des Jahrhunderts aber für die internationale Gemeinschaft ist es ein schlechter Deal. Es ist ein sehr schlechter Deal, und Israel lehnt ihn kategorisch ab. Viele in der Region sind meiner Meinung, selbst wenn sie es nicht öffentlich zugeben.”

Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton und der Iran sprechen bereits von Fortschritten. US-Präsident Barack Obama sagte, eine Lockerung der internationalen Sanktionen sei möglich, falls Teheran sein Atomprogramm einschränke. Dazu ist der Iran laut seinem Chefunterhändler Abbas Araghchi offenbar bereit.

Euronews-Reporterin Fariba Mavaddat fasste zusammen: “Die Anwesenheit von führenden Politikern hat Schwung in die Atomgespräche gebracht. Falls beide Seiten weiter Druck ausüben, könnten sie nach jahrelangem Streit ein historisches Abkommen erreichen.”